Schienenwagen
Entwicklung eines Schienenfahrzeug-Prototyps für Wiens ungenutztes nächtliches Straßenbahnnetz.

Die Idee
Es wird dunkel in Österreichs Hauptstadt Wien. Auf dem Heimweg fällt Max und mir das leere, ungenutzte Schienennetz auf. Da die Straßenbahn nach einer bestimmten Zeit nicht mehr fährt, liegt Wiens weitläufiges Straßenbahnnetz praktisch brach. Diese Beobachtung brachte uns auf die Idee, eine Art Seifenkiste für dieses Schienennetz zu bauen. Die Idee geriet vorerst in Vergessenheit, schien aber in uns zu brodeln. Bei einem langen Barabend wurde die Idee zu Papier gebracht und erste Skizzen angefertigt.

Schienenfahrzeug
Bald hatten wir das nötige Material zusammengekratzt und legten los. Eine Standard-Euro-Palette erweitert auf mitteleuropäische Schienenmaße, vier Blockrollen und einige Lager an Gewindestangen bilden das Grundgerüst einer schienentauglichen Seifenkiste mit Platz für zwei Personen. Eine mechanische Bremse und elektrische Beleuchtung mit Warnlicht erhöhen die Sicherheit. So richtig sicher ist es trotzdem nicht 🤫



Test
Auf einem abschüssigen Gleis setzten wir den Schienenwagen auf die Schienen. Wir besprachen das Ganze vorher mit der Polizei. Zu unserer Überraschung stimmten sie zu. Dann schalteten wir die Beleuchtung ein, lösten die Bremsen und fuhren los! Aus einer unkonventionellen Idee wurde Realität.


Credits
Dieses Projekt entstand in Zusammenarbeit mit Max Kure Bernhard Utz und Raffael Harrer